Gedenkveranstaltung mit Filmclips und Diashow, 20.30 Uhr
ReferentInnen: Initiative Pogrom 1991 & autonome Zeitzeugen
Plakat 1/Print-Version, A3, black/white, gif
Plakat 2/Print-Version, A3, black/white, gif
20 Jahre nach den rassistischen und faschistischen Pogromen 1991 von Neonazis und BürgerInnen der Stadt Hoyerswerda auf ein VertragsarbeiterInnenheim gibt es weder eine Aufarbeitung der Ereignisse durch die Stadt noch stellt die Stadt überhaupt Unterkünfte für AsylbewerberInnen. Damals griff die Polizei erst Stunden später oder gar nicht ein und versuchte sogar sich wehrende BewohnerInnen festzunehmen.
Berliner Autonome Gruppen organisierten mit Auto-Konvois und Demos den ersten Widerstand. „Ziel war, direkt und praktisch den von den rassistischen Angriffen Betroffenen Solidarität zu demonstrieren, weitere Angriffe abzuwehren, Gegenöffentlichkeit zu schaffen.”
In einem Appel der Flüchtlinge von Hoyerswerda wurde nach Schutz in Berlin angefragt: „Wir mussten Schutz finden. Es gab keinen anderen Platz zur Flucht als Berlin, wo unsere momentane Sicherheit durch die große Hilfe einer Kirchengemeinde und die beständige Arbeit autonomer Gruppen gewährleistet ist.”
Infos zu weiteren Aktivitäten und Veranstaltungen gibt es bei uns.
ab 20 Uhr Volxküche, nach der Veranstaltung Solitresen, free Kicker & Politmucke.
Zum weiterlesen ein Bericht des Demokonvois Berliner Autonomer Gruppen nach Hoyerswerda im September 1991
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